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Der Bunker von Gstaad

Das Buch für 2019 ist bereits festgelegt. Arbeitstitel: Der Bunker von Gstaad. Es ist die Geschichte der Geheimarmee P26. Diese klandestine Truppe flog im Frühjahr 1990 auf. Übrigens als erste der NATO-Stay-behind-Armeen. Wenn es auch immer wieder bestritten wird: Die P26 wirkte unter dem Dach der CIA und der anderen US-Nachrichtendienste. Und die P26 war vernetzt mit ihren Schwesterorganisationen, der berüchtigten GLADIO in Italien, der von Belgien, der von der BRD und der von gut einem Dutzend anderer Länder. Der Aufbau dieser „Gladios“ war überall etwa gleich. Sie bestanden aus Zellen von unter zehn Personen. Auch diese traten einander verhüllt entgegen, sie kannten sich offensichtlich nur oberflächlich. Anders ihre Führer. Die in der Heirachie ganz oben verfügten über Listen mit den persönlichen, „beruflichen“ und „politischen“ Daten der Angehörigen der klandestinen Truppe. Die Grösse dieser Armeen überstieg die Grenze von 800 Leute beiderlei Geschlechts nirgends.

Im Frühjahr 2018 schlug eine Nachricht wie eine Bombe ein. Die als streng geheim geltenden Akten der P26 seien verschwunden. Die Mitglieder der parlamentarischen Untersuchungskommission EMD (PUK EMD) verfügten im Laufe der Recherchen und Beratungen 1990 längst noch nicht über alle Informationen. Jedenfalls nur zum kleinen Teil über die Auslandbeziehungen der P26. Von diesen aber fehlt jetzt jede Spur. Wer diese schredderte oder irgendwo versteckte, wusste warum er das tat. Diese Unterlagen enthielten mit grosser Wahrscheinlichkeit Angaben über die Verbrechen der „Gladios“. Dem Anschlag auf den Bahnhof von Bolognia etwa, der 1980 begangen wurde, um ihn als Terrorakt den italienischen Kommunisten, den Roten Brigaden und anderen linken Organisation zuzuschieben. Diesem Verbrecheb fielen gegen hundert Personen zum Opfer. Auch die Anschläge im belgischen Brabant auf Supermärkte in der Mitte der 1980er, die Dutzende von Toten und Schwerverletzten forderten. Ebenso das Attentat auf das Oktoberfest in München (1980), das offenbar begangen wurde, um die Wahlen in der BRD zu beeinflussen. Helmut Schmidt sollte durch F. J. Strauss ersetzt werden, was dann aber misslang

Der Bundesbrief

Das Buch für 2020 ist bereits festgelegt: Der Bundesbrief. Es lehnt sich an die Biographie des Berner Oberländer Künstlers P. A. Er besuchte die renommierte Holzbilderhauerschule in Brienz. Danach liess P. A. sich in Zürich an einer Akademie mit internationalem Ruf als Schauspieler ausbilden. Er trat auf bekannten Bühnen im In- und Ausland auf, bekam Rollen in Fernsehfilmen.

Im Alter von vierzig Jahren entschloss sich P. A., wieder ins Handwerk der bildenden Kunst einzusteigen. Er machte sich einen Namen als Restaurator und Sachverständiger für Gemälde und Skulpturen.
Während dieser Zeit nahm P. A. vom Bundesbriefmuseum in Schwyz den Auftrag an, die Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft zu kopieren. Daraus entsteht der Krimi „Der Bundesbrief“. Ist es diese „Fälschung“, die im November 2006 in Philadelphia ausgestellt wurde? Oder war es das Original, ebenfalls, darüber gibt es kaum mehr Zweifel, ein Falsifikat. „Der Bundesbrief“ gibt Auskunft darüber.

Später, bereits in fortgeschrittenen Alter, organisierte P.A. Literaturevents und verfasste gekonnt aufwendig illustrierte Bände wie „Axalp“ oder „Das war Unspunnen“. Diese Werke fanden über die Region hinaus Beachtung.

P.A. lebt heute mit seiner Lebenspartnerin In Ringgenberg am Brienzersee.

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